AG vom 30. November 2015

In Abwesenheit von drei der sieben Schüler samt meiner Kollegin Frau Barth nutzen wir in einer kleinen Gruppe die Chance, intensiv den Umgang mit den Gerätschaften zu üben. Hierbei spielte die Bedeutung verschiedener Aufnahmetechniken eine Rolle. Probieren Sie es gerne einmal aus: wie klingt ihre Stimme im Sitzen oder wenn sie den Kopf nach hinten drehen? Für das Aufsprechen von Audioaufnahmen eignet sich das aufrechte Stehen. So bekommt das Zwerchfell genügend Platz, der Bauch kann atmen und der Stimme kann mehr Variation und Kraft verliehen werden. Durch eine gerade Kopfhaltung wird der Kehlkopf entspannt.

Des Weiteren sollte das Gerät zur Verminderung von Nebengeräuschen auf einem separaten Ständer angebracht werden. Für Schüler mit motorischen Einschränkungen oder im Rollstuhl bietet es sich an, das Mikrofon ein einem Halter zu befestigen.

Beim Aufsprechen ist zu beachten, dass zwischen den einzelnen Sätzen kurze Pausen eingehalten werden. In der Nachbearbeitung mit Audacity sind so die gleichen Hintergrundmodalitäten zu finden und ein Audioschnitt wirkt „geschmeidiger“. Außerdem ist es für die Audioqualität wichtig, dass weder zu nah noch zu weit entfernt in das Aufnahmegerät gesprochen wird. Probieren Sie es gerne aus, man HÖRT den Unterschied und den richtigen Abstand.

Um den Schülern in der nachfolgenden Woche einen auditiven Eindruck davon zu vermitteln, was das Ziel der Stunde ist, fertigte ich aus den vorhandenen Probeaufnahmen einen kurzen Einspieler.

Hier ist die Audiodatei Klanggeschichte als Probe für die Einführung:

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